Kurioses: In Garmisch-Partenkirchen wurde im Deutschen Reich in den Jahren während und nach dem Ersten Weltkrieg und während der Hyperinflation 1923 Notgeld ausgegeben. Das Horten von Silbermünzen (durch die Inflation war ihr Materialwert höher als der Nominalwert) und der Metallbedarf der Kriegsindustrie führten zu Kleingeldmangel. Städte und Gemeinden sprangen in die Lücke und deckten den Bedarf mit eigenen Geldscheinen.
Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar besonders schöne Scheine aus Partenkirchen zeigen. Offensichtlich zahlte der Partenkirchner Gemeinderat nur ungern steuern bzw. sproch den Bürgern Mut zu, wie mit der hohen Steuerlast umzugehen sei:

"Wenn mir wegen der Steuer mei Kurze wird pfänd, dös macht nix dann tanz i halt einfach im Hemd gez. der Gemeinderat 1921" Ein Glück, dass die Lederhose als Bekleidungsstück durch die Neuerungen im Insolvenzrecht nun ausgeschlossen ist ;)











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